***Der besondere Buchtipp oder eine Herzensangelegenheit***

Wo fange ich am besten an? Vielleicht da. Gestern bin ich aus dem Urlaub wieder in meine vier geliebten Wände zurückgekehrt. In den vergangenen beiden Wochen habe ich jede freie Minute gelesen. Es waren viele Bücher. Darunter waren zwei, die ich abgebrochen habe, da sie mich überhaupt nicht angesprochen haben. Es gab ein paar sehr gute. Es gab ein sehr, sehr gutes und ein herausragend genial gutes, dessen Schluss ich gestern noch auf der Heimfahrt gelesen habe und das mich nicht loslässt. Meine Bereitschaft, ein neues zu beginnen, ist gleich null, was letztendlich auch gut ist, da Elea auf mich wartet.

Nun komme ich so langsam auf den Punkt, nämlich zu meiner Herzensangelegenheit. Dieses letzte Buch, das genial gute, ist von keiner geringeren als meiner Lieblingsautorin. Sie hat es erstmals unter einem Pseudonym veröffentlicht. Ich werde jetzt mal ein wenig ausholen. Von dieser Autorin habe ich unbekannterweise letztes Jahr mein erstes Buch gelesen. Und da ich davon so sehr geflasht war, weil ich Derartiges noch nie gelesen habe, hatte ich, wie es meine offene Art ist, Kontakt mit ihr aufgenommen. Aus der Lektüre ihrer Bücher habe ich enorm profitiert. Einiges ist schon in “Teneviola”  hineingeflossen. Silent Love, meinen zweiteiligen Liebesthriller, habe komplett unter ihrem richtungsweisenden Einfluss geschrieben.

Aus unserem Kontakt ist etwas entstanden, vielleicht eine zarte Freundschaft auf Distanz, durchsetzt mit ein paar dezent ausgeprägten mütterlichen Gefühlen meinerseits. Sie ist eine junge Frau, eine Studentin, die im wahrsten Sinne des Wortes in ihrem Kämmerchen mutterseelenallein ihre “besonderen” Geschichten schreibt. Sie sieht das Schreiben für sich selbst als eine Art Therapie. Ich hingegen sehe in diesem Schaffen noch viel mehr. Es ist ihre Berufung. Sie ist nicht einfach nur eine Autorin wie ich oder wie unendlich viele andere. Sie ist für mich wirklich eine Künstlerin. Das, was sie mit Worten erschafft, ist einzigartig, originell, beispiellos – so wie jeder einzelne weltberühmte Maler aus den verschiedenen Epochen es mit seinen einzigartigen Werken ist.

Es gibt Leserinnen, die lieben ihren Schreibstil genauso abgöttisch wie ich. Es gibt aber auch welche , die können nichts damit anfangen – eben weil ihr Stil sich von allen anderen abhebt. Sie schreibt immer in der Ich-Perspektive, was ja bei dem heutigen Trend nichts neu Erfundenes ist. Doch die Art, wie sie es macht, ist definitiv einzigartig. Es gibt welche, die haben sich schon über ihre Syntax negativ ausgelassen. Doch seien wir mal ehrlich, wer denkt seine Gedanken in korrekter Syntax mit Subjekt, Prädikat und Objekt? Keiner. Mit dieser Art des Schreibens schafft sie es – zumindest bei mir – dass man in die Welt der Protagonisten geistig und körperlich eintaucht. Ich kann es schlecht beschreiben, wie es sich anfühlt. Vielleicht versteht ihr auch so, wie ich es meine. Bei ihr ist Kopfkino pur angesagt. Mit bildgewaltigen Vergleichen und Metaphern arbeitet das Leser-Gehirn auf Hochtouren.
Darüber hinaus ist sie eine Künstlerin der umschreibenden Worte. Sie schafft es, mit zarten, poetischen Worten Gefühle zu vermitteln bzw. im Leser hervorzurufen, die einem unter die Haut gehen.
Ich will ehrlich zu euch sein. Ihr Stil ist anspruchsvoll. Man gleitet nicht durch die Seiten einfach so ohne Reibung hindurch. Es gibt hin und wieder Sätze, die muss ich zwei- oder sogar dreimal lesen, bis ich sie verstanden habe. Aber genau das macht mir als Übersetzerin Spaß, das Enträtseln solcher Sätze. Vielleicht hat mein Intellekt hier auch ein Defizit. Denn Fakt ist, meine 15-jährige Tochter hat gestern im Auto auf unserer Heimfahrt, nachdem ich fertig geworden war, angefangen zu lesen, und konnte nicht mehr aufhören. Sie stimmt mir zu, dass ihr Stil anspruchsvoll ist, aber trotzdem wunderschön.
Die Handlungen und Themen ihrer Bücher sind darüber hinaus kein Mainstream. Sie sind meist tragisch, dramatisch, schwer verdaulich. Manche Kritiker, jene, die offenbar nicht wissen, was fiktiv bedeutet und das Bedürfnis haben, Geschichten zu lesen, die sich in der realen Welt zu 100 % zutragen müssen, empfinden sie als übertrieben und unrealistisch.
Ihre Geschichten, wenn sie nicht gerade Teile einer Reihe sind, schließen immer mit einem Happyend ab. Dieser Hinweis ist meiner Meinung enorm wichtig, da man als Leser häufig mit Situationen konfrontiert wird, die einem den Glauben an ein solches verlieren lassen.
Man wird von Thea in eine Welt getragen, aus der man nur schwer wieder zurück in seine Welt findet. Daher werde ich wohl eines ihrer älteren Bücher abermals lesen müssen, wenn es meine Zeit zulässt. Etwas anderes kommt im Moment nicht infrage.

Nun zu ihrem neuesten Werk, “From within: Ein Ort mit dir”. Es ist eine unglaublich gefühlvolle Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die das Schicksal zusammenführt, damit sie sich gegenseitig retten können. Logan ist knapp 25 und hat mit einem traumatischen Erlebnis zu kämpfen. Kristin wird bald 18, hat das Abitur in der Tasche und steht kurz vor ihrem Studienbeginn als Grundschullehrerin. Sie ist behütet aufgewachsen, aber eine hochsensible, künsterlisch begabte Seele. Ihrer Liebe werden unglaublich viele Steine in den Weg gelegt, die den Leser verzweifeln lassen.
Das Buch endet – natürlich – mit einem bösen Cliffhanger. Nur so als Vorwarnung.

Ich kann diese Geschichte jedem empfehlen, der mal wirklich etwas ganz anderes lesen möchte und gleichzeitig eine kleine textliche Herausforderung sucht, aber im Gegenzug reich belohnt wird.
Das Ebook kostet nur 0,99 €. KU-Abonnenten können es sogar kostenlos lesen. Es gibt bereits zwei Rezensionen, die im Grunde genau das ausdrücken, was auch ich hier versucht habe, euch zu vermitteln. Man kann wirklich nichts falsch machen.

Es ist das erste Buch, das Thea unter dem Pseudonym veröffentlicht hat. Demzufolge bekommt es natürlich in dem weiten undurchsichtigen Amazon(as)-Gebiet nicht die verdiente Aufmerksamkeit. Dies ist mit ein Grund, warum ich es hier zum Gegenstand eines Beitrags gemacht habe.

Hier kommt ihr zu dem Buch.

thea

***12. Schreibfortschritt-Telegramm***

Sorry!

Im letzten Beitrag hatte ich angekündigt, euch noch ein Telegramm zu liefern, bevor ich in den Urlaub gefahren bin. Das habe ich total vergessen.

Ich muss gestehen, dass ich in den vergangenen Wochen kein einziges Wort geschrieben habe. Dafür habe ich in jeder freien Minute gelesen. Hierüber möchte ich noch ein paar Worte verlieren. Das werde ich aber in dem zweiten Beitrag tun, den ich heute bzw. ziemlich bald im Anschluss an diesen posten werde.

Nichtsdestotrotz reiche ich euch noch den aktuellen Status nach:

Kapitel: 7 (in Teil II)
Seitenanzahl: 423
Wörteranzahl: sage und schreibe 122.620 :D

MaelElea1

***11. Schreibfortschritt-Telegramm und Textschnipsel***

Ich habe, wie ihr bestimmt schon bemerkt habt,  länger nichts mehr gepostet. Das lag daran, dass ich fast zwei Wochen Besuch von meiner Freundin hatte. Ab und zu konnte ich ein wenig schreiben. Vorgestern habe ich endlich eine wichtige Actionszenen fertig geschrieben. Ich saß mehrere Tage daran, was aber eigentlich gar nicht so schlecht war. So konnte ich sie immer wieder im Geiste durchspielen und daran herumfeilen.

Inhaltlich gesehen, steht nun demnächst die Wiederbegegnung mit Darrach an. Damit endet dann in etwa auch Teil II.

Kürzlich hatte ich im Übrigen eine Eingebung bezüglich meiner Gliederung.  Es werden wohl eher vier Teile werden, die dann folgendermaßen lauten könnten:

Teil I: Die Rückreise
Teil II: Wiederbegegnungen und Konfrontationen
Teil III: Wiedersehen, Entscheidungen und Opfer                                              Teil IV: Die zweite Heimal (?)

Allerdings hat in den vergangenen Monaten in meinem Kopf ein etwas anderes Abschlussszenario Gestalt angenommen, sodass “Die zweite Heimat” möglicherweise hinfällig wird.

Dann gibt es noch etwas von Tomaia zu berichten, die mich von Eleas1 an als Testleserin begleitet. Sie ist mit dem ersten Teil durch und sehr zufrieden. Sie findet, dass sich die psychologie-lastige Handlung sehr gut in das Gesamtwerk einfügt.
Ein paar stilistische und kleinere inhaltliche Korrekturen muss ich jedoch vornehmen. Aber es ist nichts Weltbewegendes.

Aktueller Stand:

Kapitel: Kapitel 5 (Teil II)

Seitenanzahl: 390

Wörteranzahl: ca. 113.000

Ich würde sagen, dass das Bergfest nun hinter mir liegt.

Beschließen möchte ich meinen heutigen Beitrag mit dem Hinweis auf einen kleinen Schnipsel (Nr. 8), den ihr unter “Band 4″ findet. Bitte nur diejenigen lesen, die bereits Teneviola kennen. Für alle anderen enthält der Textausschnitt Spoiler.

Viel Spaß!!! :) pexels-photo-235621

***10. Schreibfortschritt-Telegramm und ein kleines Rätsel***

Liebe Blog-Leser!

Seit dem letzten Telegramm hat sich wieder einiges getan.  Ich bin zwei Kapitel weiter gekommen.

Kapitel: 4 (in Teil II “Begegnungen und Konfrontationen”)

Seitenanzahl: 358

Wörteranzahl: ca. 104.000

Bergfest kann ich zwar noch nicht feiern, aber es rückt in greifbare Nähe.

Nun zu dem Rätsel. Ich habe hier eine kleine Textstelle. Könnt ihr euch vorstellen, wer da spricht?

„Ich hätte mit allem gerechnet, aber nicht damit, dass wir in dieser unwirtlichen Gegend Frauenbesuch bekommen. Elea zähle ich nicht. Die ist ja schon … mehrfach vergeben. Aber die anderen beiden… Verflucht! Die beiden sind sogar richtig ansehnlich. Etwas blass  vielleicht. Aber darüber kann man hinwegsehen.“

:D :D :D

Eine High-Fantasy-Tetralogie um Liebe und Hass