Kategorie-Archiv: Buchtipp

***Der besondere Buchtipp oder eine Herzensangelegenheit***

Wo fange ich am besten an? Vielleicht da. Gestern bin ich aus dem Urlaub wieder in meine vier geliebten Wände zurückgekehrt. In den vergangenen beiden Wochen habe ich jede freie Minute gelesen. Es waren viele Bücher. Darunter waren zwei, die ich abgebrochen habe, da sie mich überhaupt nicht angesprochen haben. Es gab ein paar sehr gute. Es gab ein sehr, sehr gutes und ein herausragend genial gutes, dessen Schluss ich gestern noch auf der Heimfahrt gelesen habe und das mich nicht loslässt. Meine Bereitschaft, ein neues zu beginnen, ist gleich null, was letztendlich auch gut ist, da Elea auf mich wartet.

Nun komme ich so langsam auf den Punkt, nämlich zu meiner Herzensangelegenheit. Dieses letzte Buch, das genial gute, ist von keiner geringeren als meiner Lieblingsautorin. Sie hat es erstmals unter einem Pseudonym veröffentlicht. Ich werde jetzt mal ein wenig ausholen. Von dieser Autorin habe ich unbekannterweise letztes Jahr mein erstes Buch gelesen. Und da ich davon so sehr geflasht war, weil ich Derartiges noch nie gelesen habe, hatte ich, wie es meine offene Art ist, Kontakt mit ihr aufgenommen. Aus der Lektüre ihrer Bücher habe ich enorm profitiert. Einiges ist schon in “Teneviola”  hineingeflossen. Silent Love, meinen zweiteiligen Liebesthriller, habe komplett unter ihrem richtungsweisenden Einfluss geschrieben.

Aus unserem Kontakt ist etwas entstanden, vielleicht eine zarte Freundschaft auf Distanz, durchsetzt mit ein paar dezent ausgeprägten mütterlichen Gefühlen meinerseits. Sie ist eine junge Frau, eine Studentin, die im wahrsten Sinne des Wortes in ihrem Kämmerchen mutterseelenallein ihre “besonderen” Geschichten schreibt. Sie sieht das Schreiben für sich selbst als eine Art Therapie. Ich hingegen sehe in diesem Schaffen noch viel mehr. Es ist ihre Berufung. Sie ist nicht einfach nur eine Autorin wie ich oder wie unendlich viele andere. Sie ist für mich wirklich eine Künstlerin. Das, was sie mit Worten erschafft, ist einzigartig, originell, beispiellos – so wie jeder einzelne weltberühmte Maler aus den verschiedenen Epochen es mit seinen einzigartigen Werken ist.

Es gibt Leserinnen, die lieben ihren Schreibstil genauso abgöttisch wie ich. Es gibt aber auch welche , die können nichts damit anfangen – eben weil ihr Stil sich von allen anderen abhebt. Sie schreibt immer in der Ich-Perspektive, was ja bei dem heutigen Trend nichts neu Erfundenes ist. Doch die Art, wie sie es macht, ist definitiv einzigartig. Es gibt welche, die haben sich schon über ihre Syntax negativ ausgelassen. Doch seien wir mal ehrlich, wer denkt seine Gedanken in korrekter Syntax mit Subjekt, Prädikat und Objekt? Keiner. Mit dieser Art des Schreibens schafft sie es – zumindest bei mir – dass man in die Welt der Protagonisten geistig und körperlich eintaucht. Ich kann es schlecht beschreiben, wie es sich anfühlt. Vielleicht versteht ihr auch so, wie ich es meine. Bei ihr ist Kopfkino pur angesagt. Mit bildgewaltigen Vergleichen und Metaphern arbeitet das Leser-Gehirn auf Hochtouren.
Darüber hinaus ist sie eine Künstlerin der umschreibenden Worte. Sie schafft es, mit zarten, poetischen Worten Gefühle zu vermitteln bzw. im Leser hervorzurufen, die einem unter die Haut gehen.
Ich will ehrlich zu euch sein. Ihr Stil ist anspruchsvoll. Man gleitet nicht durch die Seiten einfach so ohne Reibung hindurch. Es gibt hin und wieder Sätze, die muss ich zwei- oder sogar dreimal lesen, bis ich sie verstanden habe. Aber genau das macht mir als Übersetzerin Spaß, das Enträtseln solcher Sätze. Vielleicht hat mein Intellekt hier auch ein Defizit. Denn Fakt ist, meine 15-jährige Tochter hat gestern im Auto auf unserer Heimfahrt, nachdem ich fertig geworden war, angefangen zu lesen, und konnte nicht mehr aufhören. Sie stimmt mir zu, dass ihr Stil anspruchsvoll ist, aber trotzdem wunderschön.
Die Handlungen und Themen ihrer Bücher sind darüber hinaus kein Mainstream. Sie sind meist tragisch, dramatisch, schwer verdaulich. Manche Kritiker, jene, die offenbar nicht wissen, was fiktiv bedeutet und das Bedürfnis haben, Geschichten zu lesen, die sich in der realen Welt zu 100 % zutragen müssen, empfinden sie als übertrieben und unrealistisch.
Ihre Geschichten, wenn sie nicht gerade Teile einer Reihe sind, schließen immer mit einem Happyend ab. Dieser Hinweis ist meiner Meinung enorm wichtig, da man als Leser häufig mit Situationen konfrontiert wird, die einem den Glauben an ein solches verlieren lassen.
Man wird von Thea in eine Welt getragen, aus der man nur schwer wieder zurück in seine Welt findet. Daher werde ich wohl eines ihrer älteren Bücher abermals lesen müssen, wenn es meine Zeit zulässt. Etwas anderes kommt im Moment nicht infrage.

Nun zu ihrem neuesten Werk, “From within: Ein Ort mit dir”. Es ist eine unglaublich gefühlvolle Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die das Schicksal zusammenführt, damit sie sich gegenseitig retten können. Logan ist knapp 25 und hat mit einem traumatischen Erlebnis zu kämpfen. Kristin wird bald 18, hat das Abitur in der Tasche und steht kurz vor ihrem Studienbeginn als Grundschullehrerin. Sie ist behütet aufgewachsen, aber eine hochsensible, künsterlisch begabte Seele. Ihrer Liebe werden unglaublich viele Steine in den Weg gelegt, die den Leser verzweifeln lassen.
Das Buch endet – natürlich – mit einem bösen Cliffhanger. Nur so als Vorwarnung.

Ich kann diese Geschichte jedem empfehlen, der mal wirklich etwas ganz anderes lesen möchte und gleichzeitig eine kleine textliche Herausforderung sucht, aber im Gegenzug reich belohnt wird.
Das Ebook kostet nur 0,99 €. KU-Abonnenten können es sogar kostenlos lesen. Es gibt bereits zwei Rezensionen, die im Grunde genau das ausdrücken, was auch ich hier versucht habe, euch zu vermitteln. Man kann wirklich nichts falsch machen.

Es ist das erste Buch, das Thea unter dem Pseudonym veröffentlicht hat. Demzufolge bekommt es natürlich in dem weiten undurchsichtigen Amazon(as)-Gebiet nicht die verdiente Aufmerksamkeit. Dies ist mit ein Grund, warum ich es hier zum Gegenstand eines Beitrags gemacht habe.

Hier kommt ihr zu dem Buch.

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***OT: Buchtipp***

Es ist mal wieder an der Zeit – bevor ich mit Kapitel 8 fortfahre -, euch von einem Buch vorzuschwärmen, das ich vor gut einer Woche zu Ende gelesen habe und das mich einfach nicht loslässt.

Es heißt “Out of the Dark  -  Fallen Angel” von D.S. Reiher. Leider ist es nur als E-Book erhältlich, und zwar nur bei Amazon. Dafür können es Kindle Unlimited Abonnenten kostenlos lesen.

Vorab muss ich sagen, dass es vielleicht nicht für jeden von euch der ultimative Lesestoff ist. Die Protagonistin und ihre Gedanken- und Gefühlswelt stehen im Mittelpunkt. Man wird in die Geschichte direkt rein geworfen und erfährt immer wieder über Rückblenden, was ihr fünf Jahre zuvor widerfuhr, was für ihren gegenwärtigen Zustand verantwortlich ist. Natürlich ein Mann. Aber ein ganz besonderer. Nur soviel dazu. Jedenfalls wird es erst ab etwa der Mitte actionreicher. Trotzdem ist es nie langweilig, weil der Leser häppchenweise mit Informationen gefüttert wird und nach und nach daraus ein Puzzle entsteht. Ich habe immer zähneknirschend das Buch aus den Händen gelegt.

Es ist Herzschmerz und Sinnlichkeit pur. Ja, die Erotik kommt nicht zu kurz, aber auf eine so unglaublich gekonnt subtile und sensible Art und Weise, dass es einem die Sprache verschlägt, zumindest meine. :D

Für mich ist es seit vielen Jahren das beste Buch, das ich gelesen habe, weil es einfach in allem genau   m e i n e n  Geschmack trifft. Eigentlich mag ich überhaupt keine Engeslgeschichten. Ich weiß schon gar nicht mehr, warum ich es mir heruntergeladen habe. In irgendeiner Facebook-Gruppe wurde es als Buchtipp gepostet. Der Klappentext und der Textausschnitt haben mich, denke ich, neugierig gemacht.

Gestern hatte ich Kontakt mit der Autorin, weil ich unbedingt wissen wollte, wann die Fortsetzung kommt. Geplant ist eine Trilogie. Ich war am Boden zerstört, als ich erfuhr, dass sie gerade an einem anderen Projekt arbeitet. Die ersten Zeilen würden zwar schon geschrieben sein, aber… Oh mein Gott! Wie soll ich das nur aushalten?! Und dann noch dieser Schluss…!

Ich hoffe nun inständig, dass ich einiges, was ich durch dieses bisher beispiellose Buch – aus meiner Sicht – gelesen und gelernt habe, auch in Elea einfließen lassen kann.

So! Genug geschwärmt! Am besten lest ihr euch den Klappentext/Textausschnitt und die Rezension, die ich natürlich geschrieben habe, durch und entscheidet, ob dieses Buch etwas für euch ist. Den Link dazu habe ich hier:

http://www.amazon.de/review/R3CRMAN1FJLFCW/ref=cm_cr_dp_title?ie=UTF8&ASIN=B0179JBJQI&channel=detail-glance&nodeID=530484031&store=digital-text

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***Off-Topic: Buchtipp***

Ich  habe mich ja schon ewig hier auf meinem Blog nicht mehr gemeldet.

Zu meinen Fortschritten kann ich euch nicht viel Neues sagen, außer, dass ich immer noch amÜberarbeiten bin und dass dadurch das Manuskript schon um ein paar Seiten gewachsen ist. :D

Deshalb ist mein heutiges Anliegen eine Buchempfehlung der besonderen Art, nämlich “Martyr Art” von Judith Laverna.

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Es handelt sich ebenso wie bei “Elea” um eine mehrbändige Reihe, eine Elfen-Trilogie. Man könnte die Geschichte also dem High-Fantasy-Genre zuordnen. Die Heldin heißt Ayleen. Es gibt auch ein paar Parallelen zu “Elea”. Dennoch ist die Geschichte um Ayleen ganz anders.

Die Autorin ist wie ich eine Indie-Autorin und macht alles weitgehend selbst. Im Moment schreibt sie neben ihrem Studium an dem zweiten Band “Exodus”.

Für mich war “Martyr Art” bisher ein einzigartiges Leseerlebnis. Ich hatte zum ersten Mal die Chance, mich während des Lesens mit einer Autorin kurzzuschließen, um ihr Fragen zu stellen oder ihr meine Eindrücke mitzuteilen. Und das war auch gut so! Ayleens Geschichte hat mich nämlich stellenweise im Alltag nicht losgelassen. Ich habe auch dann an sie oder ihren Vater gedacht, wenn ich das Buch nicht in den Händen hielt.

Am besten lest ihr euch mal den Klappentext und meine Rezension durch, die ich bei Amazon veröffentlicht habe. Dann könnt ihr selbst entscheiden, ob dieses Buch etwas für euch ist.

Ich verrate nur so viel: Ich bin gespannt auf “… eine alte Macht, eine totgeglaubte Gefahr… ein vor langer Zeit verbannter Verräter und König…” namens John. ;)

 

 

***Off-Topic: Buchtipps***

Hallihallo!

Da bin ich wieder –  aus Kroatien zurück in meiner Heimat.

Nun glaube ich es wirklich: Der Klimawandel hat uns fest in seinem Griff. Nicht nur dass es bei uns vor ein paar Wochen einen Tornado gab. In Kroatien tut sich auch was. Das zweite Jahr hintereinander sind es im August in Dalmatien zehn Grad kühler als all die Jahre zuvor, und ich kann auf viele, viele Jahre zurückschauen, um dies beurteilen zu können. Aber mir kommt dies nur gelegen. :D 25 bis 28 Grad sind vollkommen ausreichend. ***Off-Topic: Buchtipps*** weiterlesen

***Off-Topic: Buchtipp***

So! Da bin ich doch nochmal, bevor es nach Kroatien geht.

Heute dreht es sich aber nicht um Elea, sondern um ein bzw. zwei Bücher, die ich heute Nacht zu Ende gelesen habe. Genau genommen ist es eine Dilogie.

Anshar” von Britta Strauss.

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Die Bücher gibt es einzeln, seit kurzem aber auch als Gesamtausgabe, und zwar sowohl als E-Book als auch als Taschenbuch.

Zunächst mal muss ich sagen, dass ich ein absoluter Fan des Schreibstils von Britta Strauss bin. Selten habe ich Bücher gelesen, die in einer so bildgewaltigen, metapherreichen Sprache geschrieben sind. Sie vereint auf elegante Weise moderne und poetische Sprache. Ich liebe das. Jedes Mal, wenn ich eines ihrer Bücher gelesen habe (bis jetzt nur drei mit “Hunter’s Moon”) habe ich das Gefühl etwas dazu gelernt, mich weiter entwickelt zu haben. Ich lese ja nicht nur der Unterhaltung wegen. “Normale” Leser, also die, die nicht selbst schreiben, empfinden vielleicht ganz anders als ich. Dennoch möchte ich euch Anshar ans Herz legen, schon allein wegen der unglaublich schönen und wieder mal originellen Geschichte.  Britta Strauss gelingt es immer wieder, sich mit neuen Ideen von der großen Masse abzuheben. Ebenso katapultiert sie den Leser in eine fantasievolle Welt und lässt ihn hautnah teilhaben an dem Leben ihrer Protagonisten. Man befindet sich regelrecht auf einer Achterbahn der Gefühle. Streckenweise ist es schon sehr traurig, ähnlich wie Elea 2, aber auf ganz andere Weise.

Falls ihr es noch nicht wisst –  das eine oder andere Mal habe ich es ja schon erwähnt: Mein Lieblingsbuch ist “Der Kuss des Kjer” von Lynn Raven. Sie hat es  fertig gebracht, dass ich bei einer Textstelle weinen musste. Und da ich dieses Buch schon zweimal gelesen habe, waren es dann sogar zweimal. Bei Anshar war ich schon sehr, sehr  nah dran, auch Tränen zu vergießen.

Falls ihr nun eine ähnlich Geschichte wie Elea erwartet, dann muss ich euch enttäuschen. Es ist etwas ganz, ganz anderes. “Anshar” spielt in der Gegenwart und birgt ganz andere fantastische Elemente in sich, die ich euch aber nicht verraten möchte.

Also falls noch jemand eine Urlaubslektüre oder grundsätzlich neuen Lesestoff sucht, so kann ich euch diese Geschichte wärmstens empfehlen.

Noch einen schönen Sommer und viele, viele spannende Lesestunden!

Christina

Wieder zu Hause mit einem Buchtipp in der Tasche!

Hallo liebe Leseratten!

Seit Sonntag hat mich Deutschland wieder in seine Gefilde aufgenommen. Bin ich froh! Das Sprichwort ” Trautes Heim, Glück allein!” oder wie man  bei uns sagt “Daheum ist halt daheum!” trifft auf mich voll zu. Ich fahre ungern in Urlaub. Zu hause fühle ich mich eben am wohlsten.

Wie befürchtet, bin ich mit “Elea” nicht weitergekommen. :(  Etwa vierzig Seiten habe ich überarbeitet. Mehr ist es leider nicht geworden. Auf unserer vierzehn-stündigen Heimfahrt am Sonntag habe ich allerdings noch ein paar Ideen gesammelt. Und mit Band 3 (Titel kann ich euch noch nicht liefern) setzte ich mich gedanklich auch schon auseinander. Immerhin. Aber ich weiß, das bringt euch, die auf Band 2 warten, natürlich nicht sehr viel.

Dafür habe ich einen tollen Lesetipp für euch.

Vorab muss ich aber erst einmal eine Loblied auf den Kindle bzw.  auf alle eReader singen. Ich habe in Kroatien zum ersten Mal mit dem Kindle gelesen, und ich muss sagen, ich bin begeistert. Ich habe mich immer gesträubt, mit so einem elektronischen Ding zu lesen. Ich wollte immer ein Buch in den Händen halten, das Papier zwischen meinen Fingern spüren usw. Aber am Strand mit Sonnenbrille und altersbedingter Sehschwäche ist ein eReader geradezu perfekt. Und dann nachts, wenn im Zimmer noch zwei andere Personen schlafen, kann man lesen, ohne die anderen zu stören, da im Kindle eine Mini-Leselampe integriert ist, zumindest bei meiner  Version, die die billigste ist.

Zwei eBooks habe ich gelesen. Eines davon könnte den meisten von euch auch gefallen. “Hunter’s Moon: Der Mond des Jägers” von Britta Strauss. Super spannender Roman mit einer wild-leidenschaftlichen Liebesgeschichte.  Sie spielt im Staate Alberta in den Rocky Mountains Ende des 18. Jahrhunderts, zur Zeit als die Weißen damit begannen, die Indianer auszubeuten. Es ist also nicht wie “Elea” High-Fantasy, aber dennoch versteht es die Autorin, mit den Kocodjos ein originelles Fantasy-Element einzubauen. Sie hat einen tollen Schreibstil mit einer wortgewaltigen Sprache.

Irgendwann hatte ich natürlich recht schnell die beiden Bücher zu Ende gelesen. So nahm ich zum zweiten Mal “Seelenkuss” von Lynn Raven in die Hand. Beim ersten Mal war ich nur bis Seite 50 gekommen. Dann hatte ich abgebrochen, weil es mich überhaupt nicht in seinen Bann gezogen hatte wie “Der Kuss des Kjer” oder “Blutbraut”. In Kroatien dachte ich nun: Jetzt oder nie! Neuer Anlauf… der leider auch gescheitert ist. Also ich weiß nicht, ob es an mir liegt oder an dem Buch. Ich komme einfach nicht in den Lesefluss. Hat die gute Lynn ihren Schreibstil geändert? Ich finde der Text liest sich einfach nicht so rund. Ständig tauchen neue Namen von Personen oder Orte auf, die man kaum aussprechen kann. Überhaupt: Man wird nur so von Personen, die eingeführt werden, überschüttet. Die Handlung kommt nicht in Gang. Lynn gibt sich ewig langen Beschreibungen hin, die nur mit kurzen Dialogen aufgelockert werden. So empfinde ich es zumindest.

Bin ich jetzt einfach zu ungeduldig und muss mich einfach noch weiter durch den Text kämpfen, bis man dann wirklich das Gefühl hat,  mitten in einer Geschichte von Lynn Raven zu stecken?

Vielleicht können mir diejenigen von euch, die den “Seelenkuss” bis zum Ende gelesen haben, da weiterhelfen. Mich interessiert eure Meinung. :)

“Seelenkuss” ziert jetzt erst einmal wieder mein Regal. Ich kümmere mich lieber um Elea, die kurz vor ihrer zweiten Begegnung mit Maél steht. Sie werden dann bis zum Ende von Band 2 vereint sein, wenn auch auf ganz andere Weise…

Allerdings habe ich beschlossen, erst einmal Teil II “Hoffnungen” einmal zu überarbeiten, damit ich ihn meiner Lektorin vorlegen kann. Ihre Zeit als dreifache Mutter und häufig ohne Mann ist nämlich äußerst knapp bemessen. So kann sie ihn durchsehen, während ich an “Opfer und Qualen” weiter schreibe.  Das nächste Schreibfortschritt-Telegramm wird also noch auf sich warten lassen.

Liebe Grüße

Christina