*** Nachlese Teneviola und Ankündigung ***

Es sind jetzt knapp vier Wochen vergangen, seit ich “Teneviola” veröffentlicht habe. Einige von euch haben den dritten Band sicherlich schon gelesen. Von ausnahmslos allen, die sich dazu geäußert haben, höre ich, dass sie viel gelacht, aber auch geweint haben. Genau dies lag in meiner Absicht. Ich wollte euch auf eine Achterbahn der Gefühle schicken. Und wenn man als Autor dann noch mit seinem Geschreibsel erreicht, dass die eine oder andere Träne vergossen wird, das ist schon ein tolles Gefühl, auch wenn es gemein und sadistisch klingt.

Jetzt im Nachhinein kann ich behaupten, dass mir mit “Teneviola” etwas Außergewöhnliches gelungen ist. Dies war aber nur möglich, weil ich entgegen vieler Erwartungen Elea 2 sich in eine Richtung habe entwickeln lassen, die bei einigen auf Unmut und Unverständnis gestoßen ist – verständlicherweise. Die Stimmung hier war düster, traurig, hoffnungslos. Auch gab es viel Gewalt und Schmerz, was manch einem sauer aufgestoßen sein mag. Aber jetzt, nachdem ihr Teneviola kennt, versteht ihr vielleicht, dass Band 2 genau so geschrieben werden musste. Glaubt mir! Ich hatte keinen Spaß daran, Maél so brutal und böse darzustellen. Vielleicht ist das der Grund, warum Teneviola für mich eine Sonderstellung unter den drei Büchern darstellt. Ich hatte so viel Spaß und Freude, ihn zu schreiben. Besonders die letzten Kapitel schrieb ich mit Inbrunst und Begeisterung, was der eine oder andere bestimmt bemerkt hat. Da habe ich mich so richtig mit dem ausgetobt, was ich so lange zurückhalten musste.

Teneviola ist im Moment mein absoluter Favorit. Mit ihm habe ich die Messlatte für Elea 4 sehr hoch gesetzt. Zudem habe ich mich mit einer Wendung der Handlung gegen Ende des Buches in eine Situation hinein manövriert, die eine enorme Herausforderung für mich darstellt. Jene, die Teneviola gelesen haben, wissen, was ich meine.  Mit der Erwähnung von Band 4, der höchstwahrscheinlich den Untertitel “Das Herz des Drachen” tragen wird, komme ich zu meiner Ankündigung.

Ihr werdet geschockt, traurig und vielleicht verärgert sein, aber ich habe eine Elea-Pause eingelegt. Fast fünf Jahre Elea ist eine lange Zeit. Für Teneviola habe ich die letzten Monate alles gegeben. Gleichzeitig sind in meinem Kopf die Plots von fünf bis sechs neuen Buchprojekten entstanden. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie groß mein Verlangen in dieser Zeit geworden ist, auch mal etwas Zeitgenössisches mit einer modernen Sprache zu schreiben. Fünf Jahre High-Fantasy verlangen ihren Tribut. Zwischen der Veröffentlichung von Teneviola und der Inangriffnahme eines neuen Projektes ließ ich nur eine Woche verstreichen. Ich hielt es nicht länger aus. Ich musste einfach loslegen mit “Silent Love: Von dir gerettet”. Es wird einerseits etwas völlig anderes sein. Andererseits bleibe ich einer Sache treu. Es wird wieder eine Achterbahn der Gefühle sein. Emotionen pur!  Viel, viel, viel Liebe wird darin vorkommen. Vielen von euch, die ihr wahrscheinlich eingefleischte Fantasy-Liebhaber seid, wird dieses Buch vielleicht nicht zusagen. Aber wer weiß… Vielleicht traut ihr euch auch mal, etwas anderes zu versuchen.

Nun stellt ihr euch natürlich die vorrangige und berechtigte Frage, wann es mit Elea weitergehen wird. Im Moment kann ich euch darauf noch keine Antwort geben. Ich verspreche euch aber, dass ich es hier sofort verkünden werde. Ursprünglich wollte ich die beiden Bücher parallel schreiben. Es hat sich aber nun herausgestellt, dass ich dies nicht schaffen kann. Die Welten, Charaktere und die Sprachen sind zu unterschiedlich, als dass ich die ganze Zeit hin und her switchen könnte. Das wäre jedes Mal ein Schock. Gefallen wird euch allerdings, dass ich an diesem Buch viel schneller Schreibfortschritte mache als bei Elea. Fragt mich nicht warum. Ich weiß es nicht. Jedenfalls schreibe ich jetzt seit zweieinhalb Wochen daran und habe schon siebzig Seiten. Silent Love wird höchstwahrscheinlich auch wesentlich weniger Seiten umfassen als die Elea-Bände.

Auf Facebook werde ich für dieses Buch eine eigene Seite einrichten. Wie ich es nun hier handhabe, weiß ich noch nicht. Vielleicht lege ich einen neuen neutralen Blog an, in dem ich die Leser über alle auf Elea folgende Projekte informiere und diesbezüglich auf dem Laufenden halte. Den Elea-Blog, der für mich immer eine Sonderstellung einnehmen wird, einfach deshalb, weil Elea mein Erstlingswerk ist, wird auf jeden Fall weiter gepflegt werden, auch wenn es die nächsten Monate hier etwas ruhiger zugehen wird.

Und nun hoffe ich, dass ihr nicht allzu enttäuscht über meine Entscheidung seid und mich ein bisschen versteht.

Abschließend kann ich euch noch mitteilen, dass ich jeden Tag mit dem Eintreffen des Probedrucks von Teneviola rechne, Wenn das Cover, also die lila Farbe des Drachen, meinen Ansprüchen genügt, dann werde ich es mit der ISBN an BoD in Auftrag geben. Sobald es im Handel erhältlich ist, werde ich euch Bescheid geben.

 

 

 

*** Ich bin etwas traurig und enttäuscht! ***

Mitte letzter Woche habe ich euch ja davon unterrichtet, dass mir bei der Formatierung von Elea 3 ein Fehler unterlaufen ist. Folgendes ist passiert: Im Word-Dokument war für das Kapitel 4 in Teil III aus irgendwelchen mir unerfindlichen Gründen die Formatvorlage “Schwache Hervorhebung” markiert. Dies war aber im Word-Text selbst nicht zu sehen. Für den Upload bei Amazon musste ich die Word-Datei in eine HTML-Datei umwandeln. Diese bin ich nun nicht von der ersten bis zu letzten Seite nochmals durchgegangen. “Lessons learn!” In Zukunft werde ich dies tun.  Hätte ich dies gemacht, so wäre mir aufgefallen, dass der Text in diesem Kapitel unterstrichen ist.

Eine ganz liebe Leserin hat mich mittwochs (sonntags zuvor war der  Upload) auf dieses Darstellungsproblem hingewiesen, welches ich dann schnellstens noch am selben Tag behoben habe. Auf Facebook und hier auf meinem Blog habe ich euch darüber auf dem Laufenden gehalten.

Es stellte sich nach ein oder zwei Tagen heraus, dass alle E-Books, die nach dem 30. Juni heruntergeladen werden, tadellos sind. Nur jene, die davor gekauft wurden, hatten also diesen Makel. Deshalb wies ich darauf hin, dass jene E-Books über die Synchronisierung aktualisiert werden könnte. Und genau hier beginnt nun das Riesenproblem. Es geht nicht. Dies stellte ich zu Hause bei vier verschiedenen Geräten fest: zwei Kindle-Geräten, einem iphone und einem ipad. Seit Samstag kommuniziere ich mit Author Central, KDP, Amazon deswegen über gefühlte 20 Mails, über Chat und Telefon. Mir wurden Tipps gegeben, wie ich die fehlerhafte Version von meinen Geräten weg bekäme. Nichts funktioniert.  Ich weiß auch von einer anderen Leserin, dass bei ihr die Aktualisierung ebenfalls nicht funktioniert. Ich tue alles mir erdenklich Mögliche, um diesen Missstand zu beseitigen.

Der Gipfel des Ganzen ist nun, dass Amazon prüft, ob das Buch vorübergehend aus dem Verkauf genommen werden sollte, damit ICH die Mängel beseitigen kann. So ist der letzte Stand der Dinge. Zehn verschiedene Mitarbeiter befassen sich immer wieder von neuem mit der Thematik und steigen wohl selbst nicht mehr durch. Amazon will einfach nicht kapieren, dass von meiner Seite aus kein Handlungsbedarf mehr besteht, sondern dass das Problem scheinbar bei ihrem System liegt.

Traurig an der ganzen Angelegenheit ist nun, dass ich schon zwei Rezensionen bei Amazon bekam, in denen mir wegen des Darstellungsproblem ein Stern abgezogen wurde. Also ich kann verstehen, dass so etwas beim Lesen ärgerlich ist. Aber bewertet man nicht in einer Rezension den Inhalt eines Buches? Das dachte ich zumindest. Zumal es sich ja nicht um einen kompletten Ausfall handelt, sondern nur um ein zum Glück nicht allzu langes Kapitel, das man unter eingeschränkten Bedingungen lesen muss. Anstatt mir einen Stern abzuziehen, wäre es da nicht nächstliegender gewesen, die Angelegenheit bei Amazon zu reklamieren?

Ich habe fünfzehn Monate an “Teneviola” geschrieben. Eine Menge Zeit, Kraft und unglaublich viel Herzblut stecken darin. Und dann werden in Rezensionen technische Angelegenheiten bewertet, die überhaupt gar nichts mit der schriftstellerischen Qualität zu tun haben.

Zum Abschluss kann ich mich nur nochmal bei all jenen Lesern, die nun auf der maledeiten fehlerhaften Version hocken und sie nicht losbekommen, entschuldigen.

Falls Amazon zu dem Ergebnis kommt, dass der Fehler nicht schwerwiegend genug ist,  als dass man das Buch aus dem Handel nehmen müsste – was ja auch absoluter Quatsch wäre – erhalten die betroffenen Leser direkt eine Aktualisierung zugeschickt. So habe ich es zumindest verstanden.

*** Hilferuf ***

So langsam bin ich wirklich am Verzweifeln mit Amazon. Ich werde von einer Stelle zur anderen verwiesen . Es wird immer behauptet, dass die neue Version online sei. Laut meiner Geräte ist dies aber nicht der Fall.

Deshalb meine Bittean diejenigen, die nach dem 30. Juni “Teneviola” gekauft haben. Könntet ihr schauen, wie die Darstellung in Teil III Kapitel 4 ist? Die letzten Zeilen von Kapitel 3 sind ebenfalls davon betroffen. Bitte kommentiert dies unter dem Beitrag mit der Angabe eures Kindle-Modells.

Eine Rezensentin hat mir wegen dieser Sache schon einen Stern weniger gegeben. :(

*** Noch keine aktualisierte Version bei Amazon ***

Tut mir leid, euch mitteilen zu müssen, dass bei Amazon immer noch nicht die aktualisierte Version von “Teneviola” vorliegt. Ich habe heute mit dem Support telefoniert. Sie nehmen sich jetzt der Sache an. Nichtsdestotrotz könnt ihr das E-Book kaufen und mit dem Lesen beginnen. Das Darstellungsproblem tritt erst im letzten Teil im vierten Kapitel auf. Der betroffene Text ist lesbar. Nur bei den Geräten, die in Schwarz-Weiß darstellen, ist es etwas anstrengender, die graue Schrift zu lesen. Zumindest empfinde ich es so mit meinen schlechten Augen und mit Lesebrille. :(

Ich hoffe, dass dieses Problem demnächst gelöst ist.