***Mini-Textschnipsel***

Ihr seht, im Moment ist ziemlich viel los hier auf meinem Blog. Das ist immer so, wenn ich mich auf der Zielgeraden befinde. Noch dazu komme ich gerade so gut voran, was meine Aufregung , Vorfreude und Mitteilsamkeit nur noch mehr steigert.

Bin jetzt im Übrigen schon bei über 201.000 Wörtern.

Heute habe ich die Drachen in Aktion treten lassen. Einen kleinen Einblick, der auch keinen Spoiler enthält, habe ich hier für euch.

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Sie machte eine Pause, in der sie wohl erwartete, dass er auf ihre rhetorische Frage antwortete. Doch er beschränkte sich nur auf ein Brummen, da er gar nicht wusste, was er sagen könnte. Sie hatte ja in allen Punkten recht, aber das konnte er ja schlecht zugeben. Dies wäre nur Wasser auf ihren Mühlen. Sie würde Máruan das Leben nur noch schwerer machen. Also konzentrierte er sich darauf, die etwas versteckt gelegene Höhle zu finden. Er hatte bisher noch nie allein den Weg dorthin finden müssen. Es war stockfinster in dem Berg. Aber dies hinderte die Drachen nicht daran, alles genauso zu sehen, wie die Wandelbaren oder die Akrachoní, da auch sie die Fähigkeit besaßen, die Dunkelheit mit ihren Augen zu durchdringen. Nach zwei Abzweigungen – Alarí hatte den Rest der Strecke geschwiegen – kamen sie endlich in der Höhle an, die von dem leisen gurgelnden Geräusch der Quelle erfüllt war. Máruan hob den Kopf aus seiner Ruheposition heraus. „Ich habe dich schon erwartet. Als ich spürte, dass du unterwegs zu uns bist, habe ich mich gleich zu G’landugha aufgemacht und sie vorbereitet, dass wir wahrscheinlich ihre Weisheit und Weissagung benötigen. Du stattest uns ja in letzter Zeit nur Besuche ab, wenn es um deine Drachenreiterin und ihre Bestimmung geht. “
Arabín sah irritiert zu Alarí, die sich neben ihn gesellt hatte. Sie rollte tatsächlich mit den Augen. Es drängte sich ihm die Frage auf, wie es sein konnte, dass ein Drache oder in ihrem Fall eine Drachin eine derart menschliche Mimik beherrschte, obwohl sie noch nie mit einem Menschen in Berührung gekommen war.
„Du sprichst mit G‘landugha?“, fragte Arabín skeptisch.
„Ja. Hin und wieder tu ich das.“
„Anstatt mit der Quelle zu reden, solltest du dich lieber mit mir unterhalten“, warf Alarí ihm scharfzüngig vor.
Máruan warf Arabín einen finsteren Blick zu.
„Nun erzähl. Was genau führt dich zu uns? Was ist mit den Schatten und mit Darrach? Ist Elea aus der dunklen Welt mit dem bösen Wesen zurückgekehrt, das Darrach vernichten sollte?“

 

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